Mädchenhandel und sexuelle Gewalt in Indien

Harald Röder ist erfolgreicher Schwäbisch Gmünder Unternehmensberater und hat auch eine eigene Stiftung: Pro Vita. (stiftung-provita.de)

Die Stiftung kümmert sich u.a. um verschleppte Mädchen in Indien.

„Menschenhandel“ – das Wort klingt nach einem Relikt aus der Zeit der Kolonialisierung. Tatsächlich boomt das Geschäft mit der Handelsware Mensch mehr denn je.

Über die Hälfte der Opfer des Menschenhandels stammt aus Asien – ein sehr hoher Anteil davon aus Indien. Frauen und Kinder, die meist falschen Versprechungen gefolgt sind und unter unvorstellbaren und grausamen Bedingungen zur Prostitution gezwungen werden.

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Kampf gegen die Zwangsprostitution

In vielen Fällen ist das Ziel von Menschenhandel die Zwangsprostitution. Anders als bei der freiwilligen Prostitution handelt es sich hierbei um eine Straftat. Die ohnehin schon herausfordernde Strafverfolgung kann für die Behörden zusätzlich durch organisierte Kriminalität sowie Gewalt(-androhungen) und massive Einschüchterung, um die Opfer von Aussagen abzuhalten, erschwert werden.

Das deutsch-österreichische Verbundprojekt „Prävention und Intervention bei Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung (PRIMSA)“ hat sich unter Leitung der Universität Vechta mit diesen Herausforderungen auseinandergesetzt. Ziel des in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie auf österreichischer Seite im Förderprogramm KIRAS vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie finanzierten Projekts ist es, praktische Präventions- und Interventionsstrategien zur Verhinderung von Zwangsprostitution zu erarbeiten. Diese sollen die Arbeit sowohl für Beratungsinitiativen als auch für Behörden und die Polizeien in beiden Ländern erleichtern.

Weitere Informationen: primsa.eu

Bekämpfung des Sexhandels und der Zwangsprostitution

The Justice Project e.V., engagiert sich seit nunmehr sechs Jahren in Karlsruhe, um Prostituierte zu allen alltäglichen Fragen ihrer Lebenswelt zu beraten und bei Bedarf Ausstiegshilfe anzubieten. Dazu betreiben wir ein „Frauencafé Mariposa“, dass in der Nähe der Brunnenstraße als Anlaufstelle fungiert.

Weiterhin bieten wir Opfern von Menschenhandel eine anonyme Schutzunterbringung in unserem Schutzhaus, um diese auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Nicht zuletzt möchten wir die Öffentlichkeit über dieses Thema informieren und auf gewisse Missstände im Karlsruher Rotlichtmilieu und in der Prostituiertenhilfe hinweisen.

The Justice Project e.V.
Adlerstraße 9
76133 Karlsruhe

Ansprechpartnerin: Erika Mosebach-Kornelsen
Tel: 0721-8210 2730
Web: thejusticeproject.de