Homosexuelle Zwangsgedanken

Die Sorge, homosexuell oder lesbisch zu sein, ist das häufigste Thema in der Sexualtherapie. 10,8 Prozent aller Suchanfragen auf der Webseite von Dr. hum. biol. Michael Petery, Leiter der Akademie für Sexualtherapie (AKST), beschäftigen sich mit homosexuellen Zwangsgedanken.

„Es handelt sich dabei nicht um die Entdeckung tatsächlicher Homosexualität“, erklärt Dr. Petery. „Homosexuelle Zwangsgedanken sind vielmehr ein Phänomen bei heterosexuellen Menschen, das oft im Umfeld einer depressiven Episode auftritt und von der klassischen Sexualtherapie bisher viel zu wenig berücksichtigt wurde.“ Betroffen sind vor allem junge Menschen unter 25. „Das kann absolut in Verzweiflung führen-gerade wenn sie in einer Beziehung leben und ihren Partner oder ihre Partnerin aus ganzem Herzen lieben.“ Immer mischt sich der nagende Zweifel ein: Bin ich eventuell doch homosexuell oder lesbisch? Das kann, vor allem bei Männern, zu täglichen Selbsttests vor dem Computer führen: Betroffene sehen sich oft stundenlang Gay-Videos an, um herauszufinden, ob solche Filme doch irgendwie erregend sein könnten. Und das, ohne tatsächlich erregt zu sein.

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Schutzwirkung der HIV-Therapie erschreckend unbekannt

Die Veröffentlichung war eine Sensation, ein Tabubruch, der Beginn einer heftigen Debatte:

Am 30.1.2008 platzierte die Eidgenössische Kommission für Aids-Fragen (EKAF) in der Schweizerischen Ärztezeitung einen Text, der als „Swiss-Statement“ in die Medizingeschichte einging.

Die zentrale Aussage: HIV ist unter einer gut wirksamen Therapie beim Sex nicht übertragbar.

Die HIV-Spezialisten um den Infektiologen Pietro Vernazza wollten damit HIV-Positiven wie HIV-Negativen Ängste nehmen und Menschen mit HIV ein „weitgehend ,normales‘ Sexualleben ermöglichen.“

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Eltern verkaufen ihre Kinder für Sex

Pädophilie ist ein ernstes Thema. Eines der größten Probleme dieser Thematik ist, dass es durch seine Tabuisierung kaum öffentlich wahrgenommen wird. Daraus ergeben sich vielerlei Problemfelder. So ist vielen Menschen weder bekannt, was Pädophilie tatsächlich ist, noch auf welche Warnsignale sie achten könnten, um einen entsprechenden Missbrauch feststellen zu können.

Per Definition wird es als Pädophilie bezeichnet, wenn eine erwachsene Person sich sexuell durch Kinder erregt fühlt. Ein Kind wird hierbei als solches definiert, wenn die primären und sekundären Geschlechtsorgane noch nicht ausgeprägt sind, also noch keine wachsende Schambehaarung, keine beginnende Ausprägung der Brüste oder dem typischen Muskelbild eines Mannes.

Trotz der starken Tabuisierung des Themas wird in den Medien immer wieder von großen Ermittlungsverfahren berichtet, in denen gegen „Kinderschänderringe“ ermittelt würde. Regelmäßig wird hier genannt, dass die Daten über das Internet verbreitet wurden. Was hier in der Presse, wegen seiner nationalen oder internationalen Bedeutung, aufgearbeitet wird, ist jedoch nur ein sehr geringer Teil der tatsächlichen Missbrauchsfälle an Kindern.

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Sexhygiene und wie sie richtig angewendet wird

Bei der Sexhygiene handelt es sich um einen Bereich, der selten oder gar nicht diskutiert wird. Dabei ist er gar nicht so unwichtig für beide Geschlechtspartner. Zunächst einmal darf es sicher als selbstverständlich betrachtet werden, das beide Partner ihre Geschlechtsteile vor und nach dem Verkehr ordentlich reinigen. Beim Mann ist das kein besonderer Aufwand und normalerweise auch ein Bestandteil der morgendlichen und abendlichen Reinigungsprozedur.

Männer müssen bei der Reinigung des Penis darauf achten, dass sie zum Waschen des vorderen Bereiches ihre Vorhaut ganz nach hinten ziehen. Das sorgt dann auch für eine Entfernung eventuell angesammelten Smegmas. Das Smegma ist die weissliche und gelegentlich stark riechende Substanz, welche sich durch abgestorbene Hautzellen und angesammelte Körperöle, vorwiegend bei unbeschnittenen Männern in der Eichelfurche, sowie recht und links des Bändchens bildet. Beschnittene Männer haben dieses Problem nicht so ausgeprägt, denn denen fehlt ja bekanntlich die Vorhaut nebst dem Eichelbändchen.

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Zukunft der Liebe

Partnersuche im Internet und das scheinbare Aus der traditionellen Geschlechterrollen: Erfordern moderne Lebensweisen und Technologien neue Modelle für Lebens- und Liebeskonzepte? Schaffen sie neue Freiheiten?

Darüber spricht Moderator Gert Scobel in seiner 3sat-Sendung „scobel – Zukunft der Liebe“ am Donnerstag, 18. Januar, 21.00 Uhr, mit der Sexologin Ann-Marlene Henning, Moderatorin der Fernsehsendung „Make Love„, dem Psychologen und Sexualwissenschaftler Ulrich Clement und der Psychoanalytikerin Kornelia Hahn.

Kommerzialisierung, Emanzipation und Globalisierung haben zu großen Veränderungen geführt, die auch Liebe und Sexualität erfassen. Liegt in diesen Veränderungen eine größere Freiheit? Oder erhöhen diese Entwicklungen sogar die Ungleichheit der Geschlechter auf dem Heiratsmarkt, wie es die israelische Soziologin Eva Illouz befürchtet? Ist das romantische Liebesideal noch zeitgemäß, und ist das Gegenmodell der partnerschaftlichen Liebe wirklich lebbar?

Über diese Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

Auf Eiersuche mit dem Camgirl Lucy Cat

Weihnachten und Silvester sind bereits Legende, da kann man auch schon wieder an Ostern denken. Ein ernstes Thema dazu ist der Hodenkrebs.

Frühzeitig erkannt, ist Hodenkrebs heute zu 95 Prozent heilbar, aber nur elf Prozent aller deutschen Männer nehmen die jährliche, kostenfreie Krebsvorsorgeuntersuchung in Anspruch. (Quelle: BARMER, Arztreport 2017)

Die bekannte Erotik-Social-Media-Größe Lucy Cat zeigt in einem Tutorial, wie Vorsorge auch Spaß machen kann und man Verantwortung für einen geliebten Menschen übernimmt.

Slow Sex: Der neue Stil des Liebens

Diana Richardson, Sexualtherapeutin und Autorin der Bestseller „Zeit für Liebe“ und „Zeit für Weiblichkeit“ ist gebürtige Südafrikanerin und machte ihren Abschluss in Jura an der Universität Natal, in Durban, Südafrika, bevor sie sich ganz der Erforschung der Sexualität und Meditation widmete.

Seit 1995 leitet Diana Richardson zusammen mir ihrem Mann Michael Richardson die „Making-Love-Retreats“. Sie gehören zu den führenden Autoritäten, auf dem Gebiet der Sexualität.

Ihre zahlreichen Bücher über ein neues Verständnis von Sexualität sind in mehreren Sprachen verlegt. Den beiden ist es ein Anliegen, eine Alternative zum konventionellen Sex zu bieten, die unserer Natürlichkeit entspricht und uns mehr Liebe und ein erfüllendes Sexleben schenkt.

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Spanking: Wie ich Schmerzen in etwas Positives verwandele

„Ich habe drei Kinder selbstbestimmt und ohne Schmerzmittel Zuhause auf die Welt gebracht. Ich bin eine 28-jährige Frau. Ich liebe Spanking und habe einige brennende Fragen:

BDSM Praktiken und Fetisch Erfahrungen einer jungen Bloggerin

naughtynightshift.wordpress.com

Stehen Frauen eher als Männer auf BDSM, weil bei ihnen das Lustzentrum mit dem Schmerzzentrum im Hirn verknüpft ist? Gibt es dazu Hirnforschungen? Schließlich müssen Frauen unter Schmerzen Kinder gebären, sonst würde die Menschheit aussterben. Der Mensch empfindet Schmerzen bei der Geburt und Schmerzen beim Tod. Jeder Schmerz bedeutet gleichzeitig Abschied von etwas Altem und Ankunft von etwas Neuem, also eine Weiterentwicklung.

Es soll ja auch Frauen geben, die eine Geburt als Riesenorgasmus empfinden. Zwar habe ich meine Geburten nicht als lustvoll empfunden, aber mein Mann gab mir die Rückmeldung wie hocherotisch ich teilweise ausgesehen habe.

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Viagra, Kamagra, Cialis und Co.

Die Steiffmacher, wem helfen Sie?

Jeder Mann hat es schon erlebt, die Lust war da, das Ambiente stimmte, doch der kleine Spaßmacher da unten zwischen den beiden großen Zehen wollte einfach nicht. In der Folge gibt es Frustration und eine gewisse Unzufriedenheit mit dem eigenen Leistungsvermögen. Den Pharmakonzernen war dieser Umstand natürlich bekannt und es wurde vom ersten Tag in der Historie der Pharmaindustrie heftig daran geforscht.

Damit reihte sich die Pharmaindustrie in die Gruppe der Schamanen, Voodoo-Priester und Scharlatane ein, die allerdings bereits seit Tausenden von Jahren nach Wundermitteln gegen vorübergehende Unpässlichkeit suchten. Bei den Voodoozauberern werden Schamhaare des Probanden mit Kräutern verkokelt und auf dreckige Stoffläppchen gerieben, welche dann kleinen Holzpuppen mit prallem Minipimmel umgebunden wurden. Chinesische Wunderheiler empfahlen getrockneten Tigerpenis, Haifischflossensuppe und abgeschabtes Horn vom Prunkstück eines Rhinozeros. Koreanischen Lovern wurde Ginsengwurzelkram untergejubelt und die zwergwüchsigen Negerstämme in Papua und Neuguinea schworen auf übergestülpte Wasserbüffelhörner. Bloß in Europa waren die Vorfahren wohl doof und haben die Hexen im Frühmittelalter verbrannt, anstatt sie zwangsverpflichtet auf Anti-Schlaffdröhnungen und Elixiere zu dressieren.

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Die letzte Bar für freie Liebe

Homosexualität in Jerusalem

Schwulen und Lesbenbar in Israel. Homosexualität in Jerusalem

sites.google.com/site/videopubjerusalem

Die kleine Bar „Video“ ist etwas Besonderes im von religiösen Hardlinern bestimmten Jerusalem.

Hier tanzen, trinken und flirten viele Menschen miteinander, egal ob hetero- oder homosexuell, egal ob Jude oder Muslim.

Ungefährdet ist die Bar aber nicht.

ORGASM IS A HUMAN RIGHT

Frauen haben seltener Orgasmen als Männer? Kein Geheimnis! Eine großangelegte Studie verdeutlicht erneut, wie groß die „Orgasm Gap“ ist:

35% aller Frauen kommen selten bis nie zum Orgasmus. Bei den Männern hingegen sind es lediglich 5%.

Ein Orgasmus ist etwas Schönes und Einzigartiges. Jede Frau hat ein Recht darauf – zu jeder Zeit, unabhängig welchen Alters, ob zu Beginn ihrer Sexualität oder in der Menopause, ganz gleich welcher Herkunft oder sexuellen Orientierung, körperlich eingeschränkt oder nicht, ob einfach neugierig oder schon sehr erfahren.

Womanizer widmet sich der Mission: Orgasm is a human right.

Denn nur 65% aller Frauen erleben regelmäßig einen Orgasmus bei sexueller Intimität. Die Marke Womanizer macht es sich zur Aufgabe, dies zu ändern und damit das Leben vieler Frauen zu verbessern.

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Absage an Gender Mainstreaming

Ihre kategorische Ablehnung von unwissenschaftlichen Ideologieprojekten wie dem „Gender Mainstreaming“ brachte die AfD-Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Dr. Christina Baum, einmal mehr bei ihrer Rede zum Doppelhaushalt 2018/2019 zum Ausdruck. Mittlerweile mit einem Budget von 400.000 Euro eingeplant, entpuppt sich der sogenannte „Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg“ mehr und mehr als unverzeihlicher Fehler, dessen Folgen wie „Ehe für alle“ oder „Drittes Geschlecht“ zukünftige Generationen ausbaden müssen.

„Die Leidtragenden dieser gefährlichen Genderideologie sind unsere Kinder“, erläutert Dr. Christina Baum. „Sie werden dazu aufgefordert, ihr biologisch vorgegebenes Geschlecht ständig zu hinterfragen und damit nicht nur verunsichert, sondern in ihrer freien sexuellen Entwicklung geradezu behindert!“ Sexualerziehung müsse „altersgerecht und nicht am Erziehungsauftrag der Eltern vorbei“ erfolgen und „selbstverständlich an der unumstrittenen biologischen Tatsache ausgerichtet sein, dass es nur zwei Geschlechter gibt und dass dieses Geschlecht von Geburt an vorgegeben ist.“ Ganz egal, wie viel Geld die Landesregierung für ihre fehlgeleitete Genderideologie aus dem Fenster werfe, komme sie doch nicht gegen die Natur an.