junge Erwachsene unterschätzen Ansteckungsgefahr von Geschlechtskrankheiten

Welche Krankheiten können durch ungeschützten Sex übertragen werden? Was bedeutet Antibiotikaresistenz und gegen was helfen eigentlich Antibiotika? Der STADA Gesundheitsreport 2017 „Nachhilfe nötig: Muss Gesundheit Schule machen?“ testet, wie gut das Gesundheitswissen der 18- bis 24-jährigen Deutschen wirklich ist. Das Ergebnis: Zwei Drittel der jungen Erwachsenen haben eine unzureichende Gesundheitskompetenz. Fast die Hälfte der Befragten schätzt das eigene Wissen allerdings als gut bis sehr gut ein.

Besonders Frauen halten sich für gut informiert beim Thema Gesundheit. Während 50 Prozent ihren Wissensstand als gut bis sehr gut einschätzen, trifft das bei den Männern nur auf 45 Prozent zu. Kein Wunder, denn die männlichen Befragten machen sich auch seltener über Gesundheitsthemen schlau: Nur 44 Prozent der Herren informieren sich mindestens einmal pro Woche; bei den Frauen sind es dagegen 55 Prozent. Große Wissenslücken in puncto Gesundheit weisen aber beide Geschlechter auf. Das zeigt der kürzlich veröffentlichte STADA Gesundheitsreport 2017, basierend auf einer repräsentativen Studie der Beratungs- und Marktforschungsagentur Kantar Health im Auftrag der STADA Arzneimittel AG unter 2.000 18- bis 24-jährigen Deutschen.

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Warum Frauen ihre Seitensprünge häufiger beichten als Männer

Frauen gehen genauso oft fremd wie Männer. Aber nicht nur die Motive für den Seitensprung sind bei Frauen andere, vor allem im Umgang damit unterscheiden sie sich. Frauen suchen im Seitensprung vor allem Bestätigung und sehen in einem offenen Umgang gegenüber ihrem Partner Chancen für die Beziehung. Männer dagegen suchen zumeist erotische Abwechslung und verschweigen ihr Fremdbegehren aus Angst, die Beziehung zu zerstören.

Das ergab eine Umfrage der Paarberaterin und Autorin Stephanie Katerle unter 5.000 Mitgliedern der ErotikCommunity JOYclub.

Frauen ziehen aus dem sexuellen Abenteuer vor allem ein gesteigertes Selbstwertgefühl. 27,4% nennen die Tatsache, sich „wieder begehrt zu fühlen“ als wichtigstes positives Ergebnis ihrer „Seitensprung“-Erfahrungen. Für Männer spielt dies mit 12,7% nur eine
untergeordnete Rolle. Männer sehen dagegen insbesondere die Möglichkeit, „Dinge auszuprobieren, die mit der Partnerin nicht ausgelebt werden konnten“ (28,7%). Frauen sind da mit 15,3% deutlich weniger experimentell.

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Expectations from Life

Menschen mit HIV blicken im Vergleich zu der Allgemeinbevölkerung noch immer mit niedrigeren Erwartungen auf ihre Zukunft. Dies zeigt die von Gilead Sciences beauftragte „Expectations from Life“-Befragung, die in fünf europäischen Ländern durchgeführt wurde.

Dabei können Menschen mit HIV heute unter vergleichbaren Bedingungen leben wie Menschen ohne das Virus. Laut Umfrage gehen allerdings Betroffene im Vergleich zu den nicht infizierten Befragten dreimal häufiger davon aus, nicht so lange zu leben wie ihre Freunde und Familien. Zusätzlich hindern Stigmatisierung und fehlende Aufklärung HIV-Infizierte daran, einen neuen Partner zu finden oder eine Familie zu gründen.

Die Ergebnisse der Befragung weisen auf eine Kluft zwischen der medizinischen Realität und den Erwartungen an das Leben bei Menschen mit HIV hin. Im Hinblick auf ihre langfristige Gesundheit und das Übertragungsrisiko gibt es nach wie vor große Unsicherheiten.

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Zwei Drittel der Deutschen fordern härteres Durchgreifen bei sexueller Belästigung

Gegen sexuelle Belästigung sollte in Zukunft härter vorgegangen werden – dieser Ansicht sind 75 Prozent der deutschen Frauen und 59 Prozent der Männer. Insgesamt stimmen mehr als zwei Drittel aller Deutschen dieser Forderung zu. Das ergab eine repräsentative Umfrage mit Allensbach und Appinio im Auftrag von EMOTION im Rahmen der Aktion #wasfrauenfordern. Dazu wurden mehr als 10.000 Personen ab 16 Jahren face-to-face sowie online befragt.

Ein weiteres Thema der Umfrage:

Wie sieht es mit der Gleichberechtigung in ganz alltäglichen Situationen aus?

Vor allem jüngere Frauen sehen dort ein deutliches Ungleichgewicht. Rund 40 Prozent der Bundesbürgerinnen zwischen 16 und 29 Jahren hatten in einer Diskussion oder einem Streitgespräch schon einmal mit Nachteilen wegen ihres Geschlechtes zu kämpfen. Unter den gleichaltrigen Männern haben dies nur 18,5 Prozent so erlebt.

Top 10 der häufigsten Fotomotive deutscher Online-Dater

Wer online auf der Suche nach Liebe oder neuen Bekanntschaften ist, weiß: Der erste Schritt führt immer über das Äußerliche. In einer Welt, in der eine „Hot-or-Not„-Entscheidung im Bruchteil einer Sekunde getroffen wird, zählen Pixel vor Persönlichkeit.

Das Online-Dating-Vergleichsportal ZU-ZWEIT.de hat daher über 22 Millionen Profilbilder mit Hilfe eines Deep-Learning-Algorithmus auf über 6.000 verschiedene Bildfaktoren hin untersucht. Mit den gewonnenen Daten können akkurate Aussagen darüber getroffen werden, wie sich Männer und Frauen unterschiedlicher Altersgruppen und sexueller Orientierung beim Online-Dating visuell darstellen.

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Sex bei Singles der Generation 50plus

Neue Studie zum Thema hat ergeben: Viele verschiedene Sexualpartner, Selbstbefriedigung und Pornos sind wichtig.

Die Studie basiert auf einer Umfrage, die von der 50plus Partnerbörse Lebensfreude50.de mit insgesamt 375 Personen durchgeführt wurde. 62 Prozent der Teilnehmer waren männlich und befinden sich in der Altersgruppe von 55-70 Jahren.

Ein Resultat der Studie ist, dass es bei den befragten Altersgruppen keine Unterschiede bei der sexuellen Aktivität gibt. Insgesamt 35 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig mindestens 1 mal pro Woche Sex zu haben. 45 Prozent gaben an, seit mindestens 6 Monaten keinen Sex gehabt zu haben.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass mit zunehmendem Alter auch die Zahl der Sexualpartner steigt. Fast 54 Prozent der Befragten hatten bereits mehr als 10 Sexualpartner in ihrem Leben. 31 Prozent der über 65jährigen hatten sogar mehr als 25 verschiedene Partner für Sex in ihrem bisherigen Leben. Mindestens einen One-Night-Stand hatten 66 Prozent aller Befragten.

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Neue TELE 5-Reihe „FSK SEX“

Ab Donnerstag, den 02. November präsentiert TELE 5 unter dem neuen Label FSK SEX hochwertiges ErotikKino und zeigt viermal donnerstags im Abendprogramm internationale ansprechende Hochglanz-Produktionen – Motto der ersten Reihe: SM.

Präsentiert wird die Reihe von der ErotikCommunity JOYclub, eine der wichtigsten Anlaufstellen für BDSM-Interessierte in Deutschland. Ein gutes Drittel der Mitglieder geben an, eine entsprechende Vorliebe zu haben.

Christian Schumann, Sprecher von JOYclub, lobt die neue Erotik-Reihe bei TELE 5: „BDSM wird im deutschen Fernsehen viel zu oft sensationslüstern als perverse Form der käuflichen Liebe dargestellt oder zeigt Frauen einseitig in einer Opferrolle. Die Wirklichkeit ist dagegen sehr viel komplexer und vor allem sinnlicher. BDSM ist eine der intensivsten Spielformen der Lust, sofern sie von beiden Seiten gewollt und gelebt wird. In den Augen unserer Community braucht es hier einfach mehr Aufklärung.“

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Fast jede zweite Beziehung wird im Netz geschlossen

Viele Singles verlassen sich nicht auf Amor, sondern suchen aktiv im Internet. Mit Erfolg: 45 Prozent der befragten Singles, also knapp jeder Zweite, hatte schon eine oder mehr Partnerschaften, die auf Dating-Plattformen begannen. So eine aktuelle Akonsult-Umfrage im Auftrag der Dating-App Whispar.

Gefragt wurden 703 Singles ab 18 Jahren

Durchführungszeitraum: 23. 09 bis 18. 10. 2017, Alter- sowie Geschlechterverteilung repräsentativ für Partnersuchende im Internet. „Interessant ist, dass diese Beziehungen unkomplizierter erscheinen, mehr Gemeinsamkeiten aufweisen, aber auch zu mehr Fernbeziehungen führen“, erklärt Kristin Allwinger vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult.

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Depressionen: Nebenwirkung von Pille, Hormonspirale & Co

Dass die Antibabypille nicht nur ein harmloses Bonbon, sondern ein Medikament mit ernstzunehmenden Nebenwirkungen ist, ist längst bekannt. Dennoch gilt sie bei vielen Frauen nach wie vor als bevorzugtes Verhütungsmittel.

Laut der Umfrage der Siemens-Betriebskrankenkasse (sbk.org) nehmen 39 Prozent der 18-24-Jährigen und 38 Prozent der 25-34-Jährigen die Antibabypille. Bei den 35-45-Jährigen sind es noch 18 Prozent, neun Prozent bei den Befragten zwischen 45 und 54 Jahren. Mehr als ein Drittel der Befragten (43 Prozent) gab an, die Pille schon einmal genutzt zu haben, diese als Verhütungsmittel jedoch nicht mehr in Betracht zu ziehen. Die Hormonspirale hingegen erfreut sich weniger Beliebtheit: Nur drei Prozent greifen aktuell bei der Verhütung darauf zurück.

Dass hormonelle Verhütungsmethoden stets auch Risiken bergen, ist nichts Neues. Dennoch alarmieren die neuesten Zahlen: Jede zehnte Frau gibt an, in Folge der Einnahme unter Depressionen zu leiden oder gelitten zu haben. Fast ein Drittel der 18-bis 24-Jährigen (30 Prozent) gibt an, diese Nebenwirkung (gehabt) zu haben. „Das ist ein beunruhigendes Ergebnis“, sagt Dr. Alexander Klostermann, Gynäkologe beim SBK Gesundheitstelefon. „Stellt eine Depression doch eine ernste psychische Krankheit dar, die die Betroffenen schwer belastet und behandelt werden sollte“.

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VENUS 2017 – pcBilliger – Der Preis ist heiß

Ganze 21 Jahre gibt es nun schon die „VENUS“ als Erotikmesse und sie gilt mit über 400 Ausstellern aus 36 Ländern und tausenden Fachbesuchern aus mehr als 60 Ländern, als weltweit größte internationale Fachmesse für Internet-, Multimedia- und Adult-Entertainment. Sie findet seit dem Jahr 1997 jährlich in Berlin auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt.

Dabei ist die „Venus“ mittlerweile fast schon so etwas wie ein Volksfest geworden. Davor halten ganze Rolli-Gruppen im Telebus, junge Paare schieben sich durch die Hallen. Ältere Touristen aus dem weit entfernten Stuttgart zwicken einer Latex-Sexpuppe in die Brust und staunen: „Hoi, isch des weich!“

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Der Tatort setzt auf Pornografie

Vergangenen Sonntag zog es mehr als neun Millionen Tatort-Begeisterte vor den Fernseher. Die Ermittler aus München hatten in dieser Folge mit einem besonders harten Fall zu kämpfen. In „Hardcore“ mussten die Kommissare den Mord an einer PornoDarstellerin aufdecken. Diese ist nach einem Dreh leblos liegengeblieben – mit dem Sperma von mehr als 20 Männern im Magen.

Der krachende Einschlag dieser Folge manifestierte sich bereits darin, dass der Begriff Hardcore am späten Sonntagabend achtmal häufiger in Google gesucht wurde als noch am Abend zuvor. Kurios: In den darauffolgenden Tagen blähte sich auch das Suchvolumen für Planschbecken stark auf – ein spermagefülltes Requisit, das sich am Tatort befand.

Der vergangene Tatort beweist einmal mehr: Pornografie funktioniert! Sie zieht die Blicke der Öffentlichkeit an, sie polarisiert, sie fasziniert – und sie treibt die Einschaltquoten in die Höhe. Mit Blick auf die Statistik ist das riesige mediale Interesse kaum verwunderlich.

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Wir Deutschen und die Liebe

Mit „Wir Deutschen & die Liebe“ ist jetzt ein umfangreicher Einblick in die Herzen und die Betten der Deutschen im Buchhandel erhältlich.

Das auf repräsentativen Umfragen des Meinungsforschungsinstituts YouGov basierende Werk mit insgesamt über 12.000 Befragten zeichnet ein Bild der Deutschen, das voller Überraschungen steckt und mit so manchen Klischees aufräumt.

In Sachen Liebe, Leidenschaft und Sex ist Deutschland inzwischen bunt geworden. Gleichzeitig spielen – allen Unkenrufen zum Trotz – für die meisten Deutschen Liebe und Partnerschaft eine wichtige Rolle.

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