Sextourismus der Frauen

…zum Besprungen werden ab in den Urlaub!

Frauen stehen immer mit in vorderster Front, wenn es darum geht mit dem Finger auf Männer zu zeigen, welche gerne eine Prostituierte aufsuchen oder gar zum Poppen in den Urlaub jetten. Zum Beispiel dorthin, wo Frauen noch gerne wie Frauen aussehen und nicht, wie karrieregeile Hühner sich mit abgenagtem Haar um typische Männerjobs in Hosenanzügen balgen.

Dabei ist das nicht nur verständlich, sondern ein boomender Wirtschaftszweig mit einer gewissen Legitimität und auch Berechtigung. Das sich unter diesen „Damen“ etliche befinden, die sich gerne einen Urlaubsstecher mieten, um die Lustgrotte einmal wieder gefüllt zu bekommen, das wird ebenfalls sehr gerne unter den Teppich gekehrt!

Nicht denken, dass ich dieses verurteilen würde. Ganz im Gegenteil! Mir ist 1.000 mal lieber, das die Damen ihre Honigdose von einem schwarzen Mietboy ausgeschlürft wird, als das die Weiber so etwas Furchtbares von mir erwarten würden. Ich kenne da meine Pappenheimerinnen ganz gut.

Also Karten auf den Tisch, ihr macht einen Urlaub, um euch eine Illusion zu verschaffen. Dafür blecht ihr und der Mietboy leiht euch für eine Stunde, einen Tag oder den ganzen Urlaub lang seine Hände, die Zunge und den hoffentlich prächtigen Schwanz. Dem Mietboy fällt weder eure Orangenhaut, noch die schlaffen Titten auf. Er sieht auch nicht die Falten im Gesicht, die glanzlosen Haare oder die Pigmentflecken. Er ist Vollprofi in seinem Metier und verlegt jeder Zahloma sein Rohr und erzählt sicher auch dabei, wie gut ihm das tut und wie gerne er dich hat.

Echte Dumpfbackentanten glauben den verbalen Schmarrn und geben sich hin, in diese Illusion von Zuneigung und Gefühlen. Die armen Lover werden eingekleidet, mit Goldkettchen behängt und mit einem Mobiltelefon bestückt. Ganze Branchen an den entsprechenden Urlaubsorten leben von diesen Käufen und dem Züruckkaufen der Sachen nach der Abreise der Gönnerin. Diese gutgläubigen Hohlkörper mit einem Intelligenzquotient nur unscheinbar über der Raumtemperatur, die sitzen im gleichen Boot wie beispielsweise die Liebeskasper aus dem Thailand Pattaya Fickurlaub. Die Liebeskasper holen sich eine Fastjungfrau mit gerade ‚mal nicht wundgepoppter Pflaume aus einer Bierbar oder vom Frischfleischboulevard und machen dieser den Hof im richtig Schwäbischen, Bayrischen oder Berliner Stil. Zum Kaputtlachen, diese Show und jeder Tripperclipper bringt neue Opfer.

Weibliche Liebeskasper kriegen die Komplimentbreitseite der Möchtegerngigolos in der Strandliege oder beim Schlemmen verbotener Süßspeisen und Kaffee an Strandcafes oder dem heißgeliebten Kulturabend im romantischen Fackelschein, wenn beim Limbowettbewerb das Gehänge der Stecher so verlockend unter dem Lendenschurz hervorblinzelt. Das sehen die „Dämchen“ natürlich als weniger verwerflich an und einen männlichen Begriff für Hure gibt es erst gar nicht.

Für mich sind diese schmerzfreien Kandidaten exakt und genau das Gleiche (wie eine Hure), nämlich ein Sexworker – der die Schwellenängste vor der oft grausam entstellten Weiblichkeit gar nicht wahrnimmt und dessen gefaktes Fickgestöhne nur gekonnte Untermalung für die nächste Kapitalbeschaffungsmaßnahme ist. Sexgeile Omis, die es zu Hause ohne Stock oder Rollator nicht mehr bis zum nächsten Aldi schaffen, flanieren hier händchenhaltend am Strand, mit Mietbubis. Deren gelegentliche Gliedsteiffe ist oftmals nur noch pharmakologisch erklärbar.

Also Mädelz, ich gönne euch eure Pussyschlürfer aus Indonesien , die Stinkefingerspieler aus der DomRep und die Fickhengste aus ganz Nord- und Ostafrika, aus ganzem Herzen und jedes Jahr auf’s neue. Aber haltet die Luft an, wenn die Herren der Schöpfung sich ein körperliches Poppvergnügen mit einem netten Mietgirl verschaffen. Daheim im Puff oder Laufhaus oder im Urlaub. Wir wollen euch wirklich nicht mehr so dolle, denn dieses „Salami in einen Hausflur Werfspiel“ mir zweibeinigen Faltenbälgen, macht echt nur noch blutigsten Anfängern oder Habenichtsen Spaß.

Ein Gastbeitrag von Weltenbummler.