Spanking: Wie ich Schmerzen in etwas Positives verwandele

„Ich habe drei Kinder selbstbestimmt und ohne Schmerzmittel Zuhause auf die Welt gebracht. Ich bin eine 28-jährige Frau. Ich liebe Spanking und habe einige brennende Fragen:

BDSM Praktiken und Fetisch Erfahrungen einer jungen Bloggerin

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Stehen Frauen eher als Männer auf BDSM, weil bei ihnen das Lustzentrum mit dem Schmerzzentrum im Hirn verknüpft ist? Gibt es dazu Hirnforschungen? Schließlich müssen Frauen unter Schmerzen Kinder gebären, sonst würde die Menschheit aussterben. Der Mensch empfindet Schmerzen bei der Geburt und Schmerzen beim Tod. Jeder Schmerz bedeutet gleichzeitig Abschied von etwas Altem und Ankunft von etwas Neuem, also eine Weiterentwicklung.

Es soll ja auch Frauen geben, die eine Geburt als Riesenorgasmus empfinden. Zwar habe ich meine Geburten nicht als lustvoll empfunden, aber mein Mann gab mir die Rückmeldung wie hocherotisch ich teilweise ausgesehen habe.

Ich habe gelernt, die Schmerzen zu genießen und voll zuzulassen, so wie beim Spanking. Je mehr ich die Wehen genieße, sie reite, wie ein Surfer eine Welle, richtig tief in den Schmerz eintauche, mit ihm mitgehe und ihn willkommen heiße, mich sogar jedes Mal auf ihn freue und ihn nicht mehr bekämpfen will, desto leichter und schneller geht die Geburt voran. In dem Moment gibt man sich 100% hin, gibt 100% nach und ist so der Rahmen für Naturgewalten, für etwas Großes, etwas Übermenschliches, was passieren mag. Auf die Wehen und wie das Kind geboren werden will, hast Du als Frau keinen Einfluss, bist machtlos, Dein Körper stellt lediglich den Rahmen für die Natur und Du musst Dein Ego unterordnen. Der Verstand ist friedlich, die Sinne sind glasklar und wach und man fühlt sich verbunden mit der ganzen weiten Welt, dem Universum. Meine Dritte Geburt – nach reichlich Übung – war genau so und überraschender weise eine tief spirituelle Erfahrung.

Ist man in dem Moment SUB der Natur? Liegt das Unterwerfen in der Natur der Frauen? Liegt das Dominiere und Beschützen in der Natur der Männer? Liegt hier der Schlüssel zur Veranlagung für das Verschmelzen zwischen Schmerz und Lust? Sind Frauen genetisch und evolutionsbiologisch dafür veranlagt Schmerzen leichter zu ertragen als Männer und diese auch als lustvoll zu empfinden?

Liebe Erotik-Fuchs-Leserinnen, geht es Euch auch so? Gibt es da einen Zusammenhang? Ich bin sehr gespannt über Eure Erfahrungswerte und freue mich auf den Austausch auf meinem Blog.

Euer Hazel Singer, vom Naughty Night Shift Fetischblog.