Kampf gegen die Zwangsprostitution

In vielen Fällen ist das Ziel von Menschenhandel die Zwangsprostitution. Anders als bei der freiwilligen Prostitution handelt es sich hierbei um eine Straftat. Die ohnehin schon herausfordernde Strafverfolgung kann für die Behörden zusätzlich durch organisierte Kriminalität sowie Gewalt(-androhungen) und massive Einschüchterung, um die Opfer von Aussagen abzuhalten, erschwert werden.

Das deutsch-österreichische Verbundprojekt „Prävention und Intervention bei Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung (PRIMSA)“ hat sich unter Leitung der Universität Vechta mit diesen Herausforderungen auseinandergesetzt. Ziel des in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie auf österreichischer Seite im Förderprogramm KIRAS vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie finanzierten Projekts ist es, praktische Präventions- und Interventionsstrategien zur Verhinderung von Zwangsprostitution zu erarbeiten. Diese sollen die Arbeit sowohl für Beratungsinitiativen als auch für Behörden und die Polizeien in beiden Ländern erleichtern.

Weitere Informationen: primsa.eu