Prostitution erhält ein Gütesiegel

Darauf haben Männer (Freier) lange warten müssen. Endlich scheinen sich auch im Rotlichtgewerbe gewisse Qualitätsstandards durchzusetzen. Das zumindest versucht der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V. mit einem speziellen Gütesiegel für Bordelle einzuführen.

„Das BSD – Gütesiegel schafft kontrollierte Qualität, Transparenz, Service und Seriosität der Prostitutionsbranche“, glaubt der eingetragene Verein.

In drei Stufen soll das erotische Gütesiegel umgesetzt werden:

STUFE I – legt die Mindeststandards fest. Dazu gehören die Stammdaten des Betriebes, Mindestanforderungen an die Ausstattung und in der Selbstverpflichtungserklärung eine klare Positionierung für eine seriöse und faire Geschäftsführung.

STUFE II – 1 – 6 BSD-Kronen werden vergeben für die Grundvoraussetzungen, die Gebäude und das jeweilige Raumangebot, die Einrichtung und die Ausstattung, den Service, die erotischen Dienstleistungen, den Wellnessbereich, den Service für die SexarbeiterInnen und die Angebotsgestaltung.

STUFE III – ein externes Institut übernimmt die Prüfung und Auditierung des BSD-Gütesiegels.

Als erster Bordellbetrieb erhält ein Rosenheimer Laufhaus das Gütesiegel.

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herz-ass.eu

Das neue Gütesiegel soll Freiern helfen, seriöse von unseriösen Betrieben zu unterscheiden.

Mittlerweile sind schon 23 weitere Bordelle zertifiziert worden…